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Name: Margaret Amelia Janeway

Geburtsdatum und -ort: 2381, Utopia Planitia, Mars

Eltern: Kathryn Janeway (Mutter) Chakotay (biologischer Vater)

Nachkommen: Edward Thomas Janeway und Jacob Zefram Janeway

Funktion: Captain, U.S.S. Wayfarer

CharakterisierungBearbeiten

Maggie ist überdurchschnittlich intelligent und verfügt über einen besonders rationalen, logischen, analytischen Verstand und ein beinahe photographisches Gedächtnis. Dies empfindet sie, vor allem als Kind/Jugendliche, oft als Bürde. Sie lernt früh ihre wahren Emotionen zu verstecken und gibt sich deshalb oft besonders jovial und fröhlich.

LebenslaufBearbeiten

Sie hat meine Karriere schon geplant gehabt bevor ich wusste wer Cochrane war. Maggie Janeway, zukünftig Captain Janeway, der nächste große Janeway in einer langen Reihe großer Janeways. Aber ich bin nicht sie oder Tom oder irgendein anderer perfekter Modelloffizier.
– Maggie (im Alter von 16) über ihre Zukunft

Maggie wächst in Utopia Planitia auf dem Mars auf und definiert sich immer als "Marsmensch". Ihre Kindheit verläuft behütet und glücklich, sie hat viele enge Freundinnen wie Miral Paris und Kate Barclay und wird von ihrer Mutter und einer großen Schar an "Onkeln und Tanten" geliebt und verwöhnt. Jedoch erkennt sie früh, dass die Liebe ihrer Mutter nicht bedingungslos ist, Kathryn Janeway ist eine Perfektionistin und stellt hohe Erwartungen an ihr einziges Kind. Maggie lernt früh zu "gefallen" und ist zunächst die "Vorzeigetochter", ein Bild das sie bis in die Pubertät wahren wird. Sie besucht die Zefram-Cochrane-Schule im III. Distrikt Utopias, wo sie auch mit ihrer Mutter gemeinsam lebt. Als kleines Kind ist sie außerdem eng befreundet mit Lily Sinclair, einer Schulkameradin mit dessen Vater Gerald ihre Mutter eine (kurzlebige) Beziehung eingeht.

Die Abwesenheit ihres unbekannten Vaters und das Rätsel um seine Identität überschattet ihre Kindheit, sie stellt sich oft Fragen auf die sie keine befriedigenden Antworten findet. In Tom Paris und Reg Barclay - den Vätern ihrer besten Freundinnen Miral und Kate - findet sie eine Art "Ersatz-Vaterfigur" und sie ist tief erschüttert als beide beim Pioneer-Unfall sterben. Bei der Beerdigung steht Maggie gemeinsam mit Miral und den fünf Barclay-Kindern im Spalier, das wird von niemandem in Frage gestellt und unterstreicht die Verbindung zwischen den drei Familien. Sie ist zehn Jahre alt und der Verlust wie auch die Veränderungen nach dem Unfall (vor allem die Tatsache, dass B'Elanna und Miral nach Q'onoS ziehen und sie dadurch noch einen Verlust hinnehmen muss) prägen sie nachhaltig. Sie wird erstmals misstrauisch und vorsichtig und stellt sich darauf ein, dass sie nichts mehr für gegeben hinnehmen kann. Die Ereignisse lassen sie reifen und härten sie ab (Waisenkinderdachschaden halt... meh.)

Als Jugendliche ist sie sehr beliebt bei ihren Kameraden, denn sie wird immer hübscher, hat immer eine fröhliche Fassade und Partylaune und eignet sich schon früh eine starke Trinkfestigkeit an, die sie häufig unter Beweis stellt. Sie beginnt zu rebellieren, allerdings nur innerlich. Einzig Miral weiß über ihren inneren Zwiespalt Bescheid und auch darüber, dass Maggie eigentlich gar kein Sternenflottenoffizier werden möchte.

Als Kathryn Janeway im Jahr 2397, als das Pioneer-Projekt reanimiert wird, auf die Erde versetzt wird, muss Maggie eine Entscheidung treffen, die ihre Zukunft bestimmen wird. Sie ist zunächst hin- und hergerissen und sehr verärgert darüber, dass ihre Mutter sie vor vollendete Tatsachen stellt anstatt sich mit ihr zu beratschlagen und fühlt sich nicht ernst genommen. Schließlich entscheidet sie sich - vor allem auf Anraten Mirals - dafür, dass sie entgegen ihres eigentlichen Wunsches mit auf die Erde kommt und die Sternenflottenakademie besucht. ("Je früher du beginnst, desto früher hast du es hinter dir, Kleines, und dann erst bist du wirklich frei.", sagt Miral.) Maggie erkennt, dass ihr Freiheitsdrang und ihre lange und von äußeren Einflüssen geplante Sternenflottenkarriere sich nicht unbedingt im Weg stehen müssen. („Aber ich werde kein Captain, ganz sicher nicht. Ich werde Pilot, und dann gehe ich auf die erstbeste Deep Space Mission und bin weg von dem ganzen Theater. Ich will einfach nur fliegen.“) Also fügt sie sich und besteht mit nur 16 Jahren die Aufnahmeprüfung auf die Sternenflottenakademie, denn andere Optionen als eine Sternenflottenkarriere hatte sie - mangels Relevanz und Vorbildern - nie wirklich bedacht, und es gab keine realistisch gangbaren Alternativen.

Als Kadett entscheidet sie sich, entgegen des Rates ihrer Mutter die sie immer als Kommandantin sehen wollte, für Flugtechnik und Navigation, sie will (wahrscheinlich nach Tom Paris' Vorbild) Pilotin werden. Ihre Mitbewohnerinnen sind Petrea Radosta, die eine enge Freundin und später ihr Erster Offizier wird, und Kate Barclay; auch zu Miral, die zwei Jahre über ihnen ist, hat sie weiterhin ein enges Verhältnis. Sie genießt das freie und ungezügelte Leben an der Akademie in vollen Zügen und konzentriert sich häufig mehr auf ihre zahlreichen Liebschaften und Partys als auf ihr Studium, doch sie ist intelligent und geschickt genug um trotzdem mit guten Noten durch die Akademie zu kommen.

Ursprünglich wollte Maggie nie "die Janeway-Karte ausspielen", doch sie erkennt schnell, dass sie so oft rascher vorwärts kommt, sie taktiert bewusst damit und wird zunehmend berechnender und skrupelloser in ihrer Karriereplanung. Insgeheim möchte sie ihre Mutter, mit der sie auf einer emotionalen Ebene gebrochen hat und zu der sie eine gesunde Distanz wahrt, dennoch beeindrucken. Dadurch kommt es zu einem Konflikt mit einem ihrer Professoren, nämlich Chakotay, der sie dafür kritisiert, dass sie "es sich als Janeway zu leicht macht, denn ein guter Offizier ist mehr als ein Name oder ein Stammbaum".

Maggie reißt sich zum rechten Zeitpunkt zusammen, wird extrem ehrgeizig, und graduiert als Klassenbeste der Piloten und als Drittbeste ihres gesamten Abschlussjahrgangs.

Ihr erster Posten führt sie auf die U.S.S. Kirk, wofür sie sich auf Anraten von Miral bewirbt ("ein paar alte Voyagers auf demselben Schiff"), und Kate Barclay und Petrea Radosta werden ebenfalls auf die Kirk versetzt. Als Pilotin wird sie sofort Mitglied der Brückenbesatzung, was zu einigem Neid führt. Dazu kommt erschwerend ihre Beziehung zu Harry Kim, die sie geheim halten muss. Jedoch geht Maggie voll und ganz in ihrem Beruf auf, sie wird eine ehrgeizige und engagierte Vollblutpilotin, die fürs Fliegen lebt und erstaunliche Fähigkeiten beweist, auch abseits des Steuers und vor allem durch ihr strategisches Denken und ihre offene, direkte Art, wodurch sie schnell den Respekt ihrer Vorgesetzten gewinnt. Viele ältere Kollegen versuchen sie zu ermutigen doch noch den Kommandoweg einzuschlagen, doch sie lehnt vorerst ab, sie will nur fliegen.

Nach etwa einem Jahr auf der Kirk wird Maggie schwanger, was für alle und vor allem für sie selbst eine Überraschung ist („Ich weiß nicht einmal, warum mein verdammter Verhütungsinhibitor versagt hat. 0,5% Fehlerquote. Ein Kollateralschaden.“). Sie verleugnet zunächst die Symptome und als sie den Tatsachen endlich ins Auge blickt ist es zu spät für eine Abtreibung. Sie ist komplett überfordert und hadert mit ihrem Schicksal, da sie sich nie als Mutter und Familienmensch gesehen hat, nicht weiß wer der Vater ist, und außerdem immer ihre Karriere in den Vordergrund gestellt hat. Außerdem ist Harry, als ihr Captain und Liebhaber, nur wenig unterstützend dabei und beruft sich auf Sternenflottenprotokolle statt wirklich mit ihr zu reden.

2403 werden die Zwillinge geboren und Maggie tut sich schwer damit, Muttergefühle zu entwickeln. Sie definiert sich nach wie vor in erster Linie als Offizier und "moderne Frau", nicht als Mutter. Erst als Miral die Verantwortung übernimmt und Maggie ins Gewissen redet findet sie sich allmählich mit ihrer neuen Rolle ab und schafft eine Balance zwischen ihrem Beruf und ihren Söhnen. Sie wird mit der Hilfe ihrer Freundinnen und der Infrastruktur auf der Kirk eine engagierte Mutter, die trotzdem ihren Dienst nicht vernachlässigt und ihre Karriere weiter pflegt, sie wird befördert und ihre Position im Führungsteam festigt sich trotz der Konflikte mit ihrem Captain. 2409, als der Konflikt um DS-K7 ausbricht, beschließt sie aus rationalen Gründen, ihre Söhne aus der Schusslinie zu bringen und schickt sie nach DS-4 in Mirals Obhut. Erst später erkennt sie, dass das eine der schwersten und kontroversesten Entscheidungen ist, die sie je getroffen hat.

Als die U.S.S. Kirk in den Konflikt um DS-K7 eintritt, ist Maggie Chefpilotin und an vorderster Front dabei. Als der Erste Offizier und etliche Brückenoffiziere im Gefecht getötet werden, nimmt Maggie wie selbstverständlich den Platz als Erster Offizier an Harrys Seite - wenn auch nur provisorisch - wie selbstverständlich ein. Dennoch prägt der Krieg sie nachhaltig, sie wird härter und kompromissloser dadurch anstatt zu verzagen, auch wenn die Verluste ihr sehr nahe gehen, und sie rettet sich in altbewährte Bewältigungsmechanismen – trinken und feiern und gute Miene zum bösen Spiel machen, im Zuge dessen kommte es zum Konflikt und zum Bruch mit Harry. Sie beantragt ihre Versetzung und geht auf die U.S.S. Lovelace auf eine Deep Space Mission.

Die Mission der Lovelace hat DS-4 als Ausgangspunkt, was ein Grund war dieses Schiff zu wählen da ihre Söhne auf DS-4 leben und sie sie nicht wieder aus ihrem gewohnten Umfeld reißen will. Maggie ist auf der Lovelace ziemlich unglücklich, die Mission (Stellarkartographie zwischen dem Föderationsterritorium und dem Romulanischen Reich) unterfordert sie und motiviert sie dazu, zusätzliche Ausbildungen für Kommando und Taktik zu belegen um der Langeweile zu entgehen.

2415 stirbt Kathryn Janeway, entfremdet von ihrer Tochter. Auf der Beerdigung trifft sie viele alte Freunde wieder und Harry bietet ihr einen Posten als Erster Offizier auf der Enterprise an. Maggie akzeptiert, und die beiden bauen ihre Freundschaft und auch ihre Beziehung wieder auf.



Sternenflottenkarriere:Bearbeiten

  • 2397: Aufnahme auf die Sternenflottenakademie (mit 16 Jahren), Spezialisierung in Flugtechnik und Navigation
  • 2401: Fähnrich, U.S.S. Kirk, Einsatz als Pilotin (mit 20 Jahren)
  • 2407: Beförderung zum Lieutenant, U.S.S. Kirk, Chefpilotin (mit 26 Jahren)
  • 2409: Beförderung zum Lieutenant Commander aufgrund besonderer Verdienste in der Schlacht um DS-K7 (mit 28 Jahren), diverse Weiterbildungen im Bereich Kommando und Taktik
  • 2409/10: Versetzung auf die U.S.S. Lovelace, Zweiter Offizier
  • 2415: Beförderung zum Commander, U.S.S. Enterprise, Erster Offizier (mit 33 Jahren)
  • 2421: Beförderung zum Captain, Übernahme der U.S.S. Wayfarer (mit 40 Jahren)

Persönliche BeziehungenBearbeiten

Harry KimBearbeiten

Ich habe sie manchmal geliebt und manchmal gehasst, aber immer respektiert, bis heute jedenfalls. Es ist viel mehr als eine banale Affäre, es ist eine unmögliche Tatsache. Wir haben uns nie etwas vorgemacht, wir waren uns nie treu, wir haben selten über die Zukunft gesprochen und noch seltener über unsere Gefühle, aber wir waren zufrieden so wie es war und es ist fünfundzwanzig Jahre lang gut gegangen.
– Harry über Maggie in Ex Astris: Kalte Krieger.

Obwohl Harry Maggie logischerweise seit ihrer Geburt kennt, hatten sie nie wirklich miteinander zu tun. Als Maggie die Akademie abschließt, führt ihr erster Einsatz sie als Pilotin auf die neu kommissionierte U.S.S. Kirk, deren Captain Harry ist.

Harry und Maggie begegnen sich zum ersten Mal auf dem Ball, der anlässlich der Indienststellung der Kirk stattfindet. Maggie fordert Harry zum Tanz auf und im Zuge dessen beginnt ihre Romanze. Harry fühlt sich sofort zu ihr hingezogen, weil er sich zu den meisten schönen jungen Frauen hingezogen fühlt, und nach ein paar Tänzen kommt es zu einem Kuss und in Folge dessen zu einer leidenschaftlichen gemeinsamen Nacht. Das Problem dabei ist, dass Harry sie nicht gleich erkennt (schließlich hat er sie noch als kleines Kind in Erinnerung) und Maggie sich nicht explizit zu erkennen gibt (weil sie denkt, dass er weiß wer sie ist). Dadurch kommt es zu einer äußerst peinlichen und seltsamen Situation für die beiden, als sie dann ihren Dienst antreten und miteinander arbeiten müssen. Erst einige Wochen später versuchen sie sich auszusprechen und landen im Zuge dessen gleich wieder miteinander im Bett. Wieviel davon von Q und Naomi, die denselben Ball besucht haben, orchestriert wurde bleibt unklar - es ist aber zu vermuten, dass die beiden dahinterstecken, denn Q animiert Naomi dazu, Maggie zu animieren mit ihrem Captain zu tanzen.

Zu Beginn fällt es beiden schwer, sich mit der Tatsache abzufinden, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Die Situation ist verkorkst, schließlich haben sie einen Altersunterschied von gut 30 Jahren und es gibt Protokolle, die eine Fraternisierung zwischen einem Captain und einem Fähnrich verbieten. So sehr sie auch versuchen "vernünftig" zu sein und auf Distanz zu gehen, so wenig können sie dauerhaft die Finger voneinander lassen wenn die Gelegenheit sich bietet.

Etwa ein halbes Jahr nach ihrem Dienstantritt auf der Kirk verunfallt Maggie auf einer Außenmission bei einem Shuttleabsturz und wird schwer verletzt. Im Zuge dessen wird Harry klar, dass er mehr für sie empfindet als er sich eingestehen will, er macht sich große Sorgen um sie und vernachlässigt dabei unbewusst seine Pflicht als Captain. Das bewegt ihn dazu, die Situation zu überdenken - jedoch verleugnet er im Zuge dessen, tiefere Gefühle für Maggie zu haben.

Beide halten ihre explosive Affäre weitestgehend geheim, und sie treffen sich wie selbstverständlich auch mit anderen Personen. Maggie ist bei ihren Kollegen sehr beliebt und flirtet für ihr Leben gerne, und Harry hat im Laufe der Jahre einen Ruf als Womanizer à la Captain Kirk zu verlieren. Auf der Kirk geht jedoch schnell das Gerücht um, dass Maggie etwas mit einem höherrangigen Offizier hat - und weil Maggie strategisch und logisch denkt und Harry gegenüber absolut loyal ist und ihre Positionen nicht in Gefahr bringen will, fängt sie sich parallel eine Affäre mit dem Stellvertretenden Medizinischen Offizier Omar Talgat an, beendet diese jedoch als er eine feste Beziehung will. Sie sei kein Beziehungsmensch, sagt sie, und ihre Freiheit ist ihr wichtig. Deshalb sind sowohl sie als auch Harry sehr zufrieden mit ihrer "lockeren" Affäre und niemals eifersüchtig.

Alle ihre Freunde, allen voran ihre Freundinnen Miral Paris, Kate Barclay und Petrea Radosta die auf demselben Schiff dienen, vermuten etwas und sind fast böse auf Maggie, weil sie ihnen so gar nichts verraten will. Auf einer Jubiläumsfeier der Voyager, die beide besuchen, schöpft Maggies Mutter Kathryn Janeway Verdacht und äußert sich Harry gegenüber sehr kritisch.


Miral ParisBearbeiten

Miral und Maggie sind seit frühester Kindheit beste Freundinnen, sie wachsen gemeinsam in Utopia Planitia auf und ihre Familien sind eng befreundet. Beide haben keine Geschwister und sehen sich gegenseitig quasi als "Schwester-Ersatz", deshalb stehen sie sich meist näher als ihren anderen Freundinnen wie Kate Barclay, die viele Geschwister hat. Erst als Miral nach dem Pioneer-Unglück nach Q'onoS zieht ändert sich das und sie verlieren sich etwas aus den Augen - jedoch wird Maggie immer zu Miral aufsehen und ihren Rat suchen, vor allem wenn sie wieder Ärger mit ihrer Mutter hat.

Nach der Akademie dienen beide gemeinsam auf der Kirk und sind weiterhin gute Freundinnen (gemeinsam mit Kate und Petrea), die viel Spaß haben und sich immer aufeinander verlassen können. Sie beginnen jedoch zu begreifen, dass ihre jeweiligen Lebensstile diametral gegensätzlich sind - während Maggie noch immer "lebt wie ein Kadett" hat Miral eine ernsthafte Beziehung mit Keval und wünscht sich ein Kind. Es kommt deshalb öfters zu Konflikten und Missverständnissen.

Als Maggie ungewollt schwanger wird, kommt es beinahe zum Bruch. Miral fühlt die Ungerechtigkeit der Situation, schließlich hat sie sich jahrelang ein Kind gewünscht, hat dafür gekämpft und viel riskiert (u.a. medizinische Eingriffe und eine Hochrisikoschwangerschaft, aufgrund von Kevs inkompatiblen andorianischen Genom) - genau das Gegenteil zu Maggie, die sich nicht bereit für Kinder und Familie fühlt. Sie versöhnen sich zumindest oberflächlich wieder, als die Zwillinge geboren sind und Maggie Miral und Kev darum bittet, die Patenschaft zu übernehmen weil "du das bist was einer Schwester am nächsten kommt, und kein Kind soll ohne eine Familie aufwachsen."

Als Maggie Miral darum bittet, vorübergehend die Zwillinge zu sich zu nehmen weil die Kirk in den Krieg zieht, zögert sie keinen Augenblick. Aufgrund diverser Umstände bleibt die anfängliche Notlösung dauerhaft und die Zwillinge wachsen bei den Weycoris auf. Was anfangs wie ein perfektes Arrangement wirkt, treibt einen weiteren Keil zwischen Maggie und Miral. Vor allem dann, als die Zwillinge älter werden und Miral immer mehr als Mutter ansehen während Maggie logischerweise immer mehr zur "Tante, die auf Besuch kommt" wird, wird es schwierig. Maggie wird zunehmend eifersüchtig und Miral steht Maggie und ihren Entscheidungen kritisch gegenüber, vor allem wenn sie sich zu sehr in ihre Erziehung einmischen und ihr Vorschriften machen will. Ihr Verhältnis bleibt jahrelang unterkühlt.

Dennoch stehen beide Frauen zueinander und vor allem zur Familie, vor allem wenn es hart auf hart kommt. Das wird spätestens als die Ereignisse von Ex Astris beginnen und sie sich wieder zusammenraufen müssen klar.